Selbstwahrnehmung: meine Gefühle und deine Gefühle

Unsere Selbstwahrnehmung haben wir erlernt!

Ebenso die Zuordnung und Beurteilung unserer Gefühle.

Bis etwa zu unserem 6. Lebensjahr machen wir keine Unterschiede zwischen dem Umfeld und uns Selbst. Wir haben noch keine Selbstwahrnehmung.

Somit ist für jedes Kind, alles was in dieser Zeit in seinem Umfeld geschieht, es Selbst.

Es wertet nicht, ob etwas richtig, gut, böse, falsch oder super genial isr. Es eignet sich einfach zu bestimmten Gefühlen, bestimmte Gedanken und darauf folgende Handlungen an.


Somit ist es elementar wichtig, wie deine Selbstwahrnehmung ist.

Wie du was auslebst oder unterdrückst. Welche Reaktionen auf gewisse Gefühle folgen, oder umgekehrt.

Dein Kind schaut es dir ab!


Sich selbst voll und ganz im Überblick/Bewusstsein zu haben ist schlicht unmöglich. Doch ein guter und unersetzlich wertvolle Spiegel kann es in deinem Leben geben: Dein Kind und sein Verhalten!


Wer kennt es, dass das Kind ein Bedürfniss, Wunsch, Reaktion hat, worauf du total unvorbereitet bist oder total überreagierst, weil du überfordert und unwissend/unerfahren dazu bist?

Und wer kennt es auch, dass das Kind unaufhörlich, genau dort weiterquengelt, wo du so überfordert bist?

Und wer kennt es auch, dass wenn du es dann in dir drin für dich selbst erlickt hast (dein Bedürfniss und dein Gefühl dazu erkannt hast) und adequat reagieren kannst, dein Kind plötzlich total problemlos mit deiner Reaktion umgehen kann und es danach auch nicht mehr danach fragen tut?


Wie dankbar und wertvoll sind somit jedes Problem/Schwierigkeit oder Quengeln, dass dich nervt, weil du somit weiter wachsen und mehr über dich dazu lernen kannst!

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